Mittwoch, 9. Oktober 2019

Ohne, Sorgen.



Nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit wird es endlich Zeit, ein Druckwerk zu würdigen, das regelmäßig meine Illustrationen veröffentlicht: "SANS, SOUCI." erscheint als Beileger in den Tageszeitungen "Tagesspiegel" und "Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN)". Das Magazin wird redaktionell von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) betreut und wirbt Leser zum Besuch der Schlossanlagen in Berlin und Brandenburg.


Das Magazin enthält eine von mir illustrierte Kinderseite, die junge Leser mit Spielen und Comicbildern an historische Gemälde, Architektur und sonderliche Begebenheiten aus dem Zeitalter des Barock heranführt - stets begleitet vom goldenen Schlossdrachen Fauch. So wird Kindern auf leicht zugängliche Weise Geschichtswissen vermittelt und ein Vergleich zur aktuellen Zeit ermöglicht.








Dienstag, 1. Oktober 2019

Coworking-Space präsentiert Live-Zeichnungen


Der Coworking-Space BLOK-O in Frankfurt (Oder) zeigt seit letzter Woche meine Live-Zeichnungen. Die Bilder entstanden Mitte Juni bei einem Straßenfest auf der politisch, geschäftlich und architektonisch heiß umstrittenen Frankfurter Hauptstraße "Magistrale".
Damals habe ich Passanten zur Neugestaltung der Straße befragt und ihre Ideen live in Zeichnungen umgesetzt. Diese Zukunftswerkstatt war auf Initiative der Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft Wowi entstanden, die Teile der ansässigen Geschäfte vermietet.






Samstag, 29. Dezember 2018

Es werde Kuchen! #2/2


From the archives 2008

Nach langer Arbeit war Rons Feinster mit seinen vier Sorten endlich produktionsbereit. Hier seht ihr die Druckbögen der von mir gestalteten Verpackungen und ein paar Werbemittel. Letztere brauchten wir, weil der Kuchen nicht nur mit einem Bauchladen, sondern auch über den regulären Handel und per Home-order verkauft wurde.

Während des Entwicklungsprozesses habe ich sogar mit 3D-Technik gearbeitet - eine Sportart, die normalerweise nicht zu meinem Repertoire gehört. Meine Renderings waren für das Layout der Verpackungen sehr nützlich, wurden aber in der Werbung nur sporadisch verwendet. Ich hatte einfach keine Ahnung, wie man einen virtuellen Kuchen backt, der so richtig lecker aussieht. Das hat später der Food-Fotograf am echten Objekt viel besser hinbekommen ;-)

Es werde Kuchen! #1/2



From the archives 2008

Mein heutiges Festplattenfundstück führt zehn Jahre zurück. Damals bekam ich den Auftrag, das komplette Design für einen Convenience-Kuchen zu gestalten. Zielgruppe waren hippe Großstädter, die mehr wollen als den klassischen Bienenstich vom Bäcker.

Auf diesen Präsentationszeichnungen seht ihr die ersten Arbeitsschritte, die für die Produktentwicklung nötig waren: Zielgruppenanalyse, Mood charts, Entwürfe für das Branding und die Verpackung, außerdem erste Ideen zum Transport und Verkauf. In der Entwicklungsphase hieß der Kuchen noch "Ronnies", später trug er offiziell den Namen "Rons Feinster", benannt nach seinem Erfinder.

Samstag, 1. Dezember 2018

Räume für Zukunftsvisionen

Zielbilder können auf verschiedene Weise entwickelt werden, zB. als Diagramm, Comic oder Wimmelbild mit räumlicher Struktur. Bei der letzten Variante ist es wichtig, einen Raum zu finden, in dem sich mehrere Bereiche getrennt darstellen und gleichzeitig miteinander kombinieren lassen.

Hier sind ein paar Skizzen für solche Räume, die sich an geografischen Landschaften orientieren. Ich habe sie vor langer Zeit für das Zielbild eines großen Tech-Konzerns gemacht.  


Animation Showreel 2019


Cha cha cha! Das hier ist nicht mein neuestes Animations-Portfolio, sondern mein erstes überhaupt! Ich möchte in Zukunft wieder mehr mit bewegten Bildern machen, also kommt hier ein fröhlicher Aufschwung mit groovy Latin Beat:


Freitag, 16. November 2018

Tödliches Foul fürs Erstsemesterle


11 Jahre und 69 Folgen lang habe ich das Erstsemesterle gezeichnet. In einem Comicstrip, der alle zwei Monate im Berliner Hochschulmagazin "Werkblatt" erschien, rettete der orangefarbene Held sein Seelenheil, die Welt sowieso und er wurde zum besseren Studenten, obwohl er nie über das erste Semester hinauskam.

Jetzt ist Feierabend. Die Redaktionsleitung des Werkblatts hat gewechselt und als erste Amtshandlung die Druckversion des Magazins eingestellt. Das sind normale Prozesse in der Medienbranche, nur leider gab es bei der neuen Führung kein Interesse an irgendeiner Fortführung vom Ersti. Schlimmer noch: aus unerfindlichen Gründen war man dort nicht einmal bereit, mit mir zu sprechen. Damit war Ersti exmatrikuliert. Die neue Redaktionsleitung will nun eine Online-Ausgabe des Werkblatts publizieren, die ausschließlich von studentischen Hilfskräften gestaltet wird (sic!).

Oben seht ihr die letzte Folge vom Erstsemesterle, in der er schwungvoll in die moderne Welt startet. Was die neuen Macher des Werkblatts nicht wissen: die Anspielung bezieht sich nicht auf sie, sondern auf mich. Sollen mir diese Laien doch gestohlen bleiben, ich habe besseres zu tun!